AIEP- DIE KURZE GESCHICHTE EINES LANGEN ERFOLGES

AIEP – Die vier Buchstaben stehen für die 1986 in Kuba von Paco Ignacio Taibo II (Mexico) und Julian Semionov (UDSSR) gegründete „Asociacion International de Escritores Policiacos“ (zu Deutsch: „Internationale Vereinigung der Kriminalschriftsteller“).

AIEP sollte den Vertretern des weltweit populärsten Literaturgenres eine Plattform bieten, um einander kennenlernen und um über Grenzen und Ideologien hinweg in einen Dialog eintreten zu können. Bald konnte AIEP Tausende von Mitgliedern in über 20 Ländern verbuchen, kein Geringerer als Georges Simenon fungierte als Ehrenpräsident.

Österreich wurde 1989 offiziell aufgenommen.

Auch nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Systems blieben die Ziele der AIEP die gleichen: das Kriminalgenre zu fördern, Informationen auszutauschen, Übersetzungen und neue Publikationen zu ermöglichen sowie Zensur energisch zu bekämpfen.

Jedes Jahr wird in einem der 24 Mitgliedsstaaten eine AIEP-Konferenz abgehalten, alle vier Jahre ein Kongress, bei dem ein neuer Präsident gewählt wird.

1996 hat Helga Anderle, in ihrer damaligen Funktion als AIEP-Vizepräsidentin, in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur und anderen Institutionen die 10. Jahreskonferenz in Wien organisiert.

Derzeitiger Präsident von AIEP weltweit ist Piet Teigeler, Vizepräsident für Westeuropa ist Thomas Przybilka.

Weitere Informationen (etwa Mitglieder) finden sich unter www.iacw.org (Abkürzung der englischen Bezeichnung „International Association of Crime Writers“).

Der Vorstand der Österreichischen Gruppe setzt sich zusammen aus
Helga Anderle (Obfrau)
Claudia Rossbacher (Schriftführerin)
Irmtraut Karlsson (Kassierin)
und Dodo Kresse (Prüferin)



krimiautoren.at
 

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